Dienstag, 25.07.2017
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Umsatzeinbußen in den Stammmärkten im letzten Jahr

VDMA Fachverband Armaturen rechnet mit "Seitwärtsbewegung" der Branche

Das Geschäft der deutschen Hersteller von Industriearmaturen konnte sich im letzten Jahr nicht erholen. Auftragseingänge und Umsätze sind weiterhin rückläufig. Die deutschen Industriearmaturenhersteller mussten für 2016 ein nominales Umsatzminus von 2 Prozent hinnehmen. Auf den ausländischen Märkten waren die Umsatzentwicklungen gemischt. Während die Umsätze außerhalb der Eurozone um 4 Prozent zurückgingen, konnte die Branche ihre Umsätze auf den europäischen Märkten um 3 Prozent steigern.
Insgesamt schloss das Auslandsgeschäft 2016 damit mit einem Minus von 2 Prozent ab. Die Umsätze auf dem Heimatmarkt Deutschland entwickelten sich ebenfalls schwach. Hier fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozent. Mit Blick auf die Produktgruppen entwickelten sich die Umsätze bei den Absperrarmaturen (minus 4 Prozent) und den Regelarmaturen (minus 2 Prozent) rückläufig. Der Umsatz mit Sicherheits- und Überwachungsarmaturen stieg hingegen um 1 Prozent. In den Auftragsbüchern der deutschen Industriearmaturenhersteller entwickelten sich die Bestellungen nur auf Vorjahresniveau. Positiv entwickelten sich hier die Aufträge aus dem Ausland (plus 1 Prozent). Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen dabei 2 Prozent mehr Bestellungen als noch ein Jahr zuvor. Auf dem heimischen Markt dagegen blieb die Branche um 2 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück.
2016 erzielten die deutschen Industriearmaturenhersteller ein Exportvolumen von 3,6 Mrd. Euro, dies ist ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erfreulich waren die Ausfuhren ins europäische Ausland. Besonders Tschechien (plus 23,7 Prozent), Österreich (plus 9,5 Prozent) und die Niederlande (plus 9,1 Prozent) legten zu. Die Nachfrage in Großbritannien nach Industriearmaturen aus Deutschland war bis zur Jahreshälfte 2016 noch stark rückläufig. Dieser Trend hat sich zum Jahresende hin nicht fortgesetzt (plus 0,2 Prozent). Auch wenn die Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes groß ist, zeigen sich die Ökonomen auf der Insel optimistisch und hoben die Konjunkturprognosen für 2017 an. Auf der Liste der Top-10 Absatzländer landete Frankreich auf Rang 3 mit 191,5 Mio. Euro (plus 5,1 Prozent). Hier schlug das verbesserte Investitionsklima und die wachsende Chemiewirtschaft zu Buche.
 
Quelle: EM / VDMA
 


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