Donnerstag, 24.05.2018
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Mobilität mit Wasserstoff-Antrieb: Im Industriepark Höchst fahren die ersten Brennstoffzellenbusse

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Brennstoffzellenbusse kaum von konventionellen Dieselbussen – Länge, Breite und Höhe sind vergleichbar. Sie haben aber zusätzliche Komponenten auf dem Dach: sieben Tanks, eine Hochvoltbatterie, ein Kühlaggregat und die Brennstoffzelle. Es sind die beiden ersten im Rhein-Main-Gebiet.
Foto: Infraserv Hoechst (04.05.2018) Infraserv Höchst, die Betreibergesellschaft des Industrieparks, verfolgt in verschiedenen Bereichen die Ziele, weniger klimaschädliche Emissionen zu produzieren und natürliche Ressourcen zu schonen. Nach Aussage von Dr. Joachim Kreysing, Geschäftsführer der Gesellschaft, will der Industriedienstleister seine Energieversorgungskonzepte optimieren und erneuerbare und umweltfreundliche Energiequellen möglichst intensiv nutzen: „Daher ist auch die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für uns ein interessantes Thema, denn der Industriepark Höchst ist der optimale Standort für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur.“
Wasserstoff fällt im Industriepark als Nebenprodukt bei der Chlorproduktion in großen Mengen an – 50 Mio. Kubikmeter pro Jahr. Mit dieser Menge könnten 20.000 Pkw oder 400 Busse betrieben werden, ohne dass lokal Emissionen entstehen. Eine Flotte mit 400 Wasserstoffbussen würde bei einer Personenkilometerlaufleistung von etwa 22,5 Mio. Kilometern rund 25.000 Tonnen CO2 im Jahr einsparen. Im Industriepark Höchst ist nicht nur der Wasserstoff als Energieträger verfügbar, sondern es gibt am Standort bereits die passende Infrastruktur: Die Wasserstoff-Tankstelle, die im Rahmen eines EU-Projektes („Zero Regio“) gefördert wurde, ist seit 2006 in Betrieb...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Infraserv GmbH & Co. Höchst KG; Omnibusbetrieb Winzenhöler GmbH & Co. KG (Groß-Zimmern); NOW GmbH (Berlin)
Autorenhinweis: Jasmin Graf Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
Foto: Infraserv Hoechst


Autor: Jasmin Graf 
 
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