Samstag, 16.12.2017
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Die Lösung heißt Kreislauf: Kohlendioxid-Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm entwickelt

Über die Notwendigkeit, Phosphor aus Abwasser und Klärschlamm zurückzugewinnen, besteht kein Zweifel. Nur wenige Verfahren haben es allerdings in die Praxis geschafft. Ein Verfahren, das in Rheinland-Pfalz entwickelt wurde, erscheint besonders Erfolg versprechend, da es mit geringem Einsatz von Chemikalien und Energie auskommt.
Foto: M. Boeckh(11.11.2016) Phosphor ist für alle Lebewesen unersetzlich, neben Stickstoff ein wertvoller Mineralstoff für Pflanzen und Hauptbestandteil von Pflanzendünger. Doch während die Weltbevölkerung stetig wächst, schwinden die Phosphatvorkommen und können zudem nur unter großen Umweltbelastungen und hohem Energieaufwand gewonnen werden. „Die Lösung heißt Kreislaufwirtschaft: Menschen und Tiere nehmen nicht nur Phosphor auf, sondern scheiden ihn auch wieder aus. Nach der Abwasserreinigung bleibt der größte Teil im Klärschlamm zurück. Von den in Deutschland jährlich anfallenden zwei Millionen Tonnen Klärschlamm-Trockenmasse, die etwa 60.000 Tonnen Phosphor enthalten, werden aber nur 45 Prozent als Dünger oder anderweitig stofflich verwendet. Der Rest wird verbrannt und der Phosphor geht verloren. Das können wir uns nicht mehr leisten“, sagt Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Mit fachlicher und finanzieller Unterstützung der DBU von 390.000 Euro entwickelte die Chemische Fabrik Budenheim (Rheinland- Pfalz) ein neues Verfahren, das mit Hilfe von Kohlensäure Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnt...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Autorenhinweis: Franz-Georg Elpers, DBU und Martin Boeckh
Foto: M. Boeckh


Autor: Franz-Georg Elpers, Martin Boeckh 
 
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Seiten: 3
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