Donnerstag, 19.10.2017
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Zauberformel ‚DMS’: Mit flexibler Stromnutzung kann die Wasserwirtschaft Einnahmen erzielen

Die energieintensiven Prozesse der Wasserwirtschaft, insbesondere die Pumpen- und Lüftungssysteme, sind in der Regel flexibel steuerbar. Daher sind sie für ein so genanntes Demand Side Management (DMS), also die gezielte Steuerung der Stromnachfrage, prädestiniert. Demand Side Management ist in der Praxis derzeit jedoch noch nicht weit verbreitet. Wie es konkret umgesetzt werden und die Einführung gefördert werden kann, untersucht die Deutsche Energie-Agentur (dena) derzeit in Bayern in einem Pilotprojekt.
Foto: Tetra Images/Getty Images(24.11.2014) Eine der Branchen, die durch die Flexibilisierung ihres Strombezugs zusätzliche Erlöse genieren und gleichzeitig zum Erfolg der Energiewende beitragen kann, ist die Wasserwirtschaft. In einem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Pilotprojekt wird gemeinsam mit rund zwei Dutzend bayerischen Praxispartnern erprobt, wie diese ihren Stromverbrauch an die Lage im Energiesystem anpassen und durch den Verkauf ihrer Lastverschiebungspotenziale ihre Energiekosten senken sowie Einnahmen erwirtschaften können. Zu den Praxispartnern zählen auch Betriebe der Wasserwirtschaft.
Mit dem Ausbau der schwankenden Stromerzeugung aus Sonnen- und Windenergie in Deutschland wird es immer wichtiger, die Stromnachfrage flexibel zu steuern und damit auf die fluktuierende Erzeugung zu reagieren. Diese Flexibilität können Unternehmen und öffentliche Einrichtungen als Dienstleistung vermarkten, denn die gezielten Laständerungen lassen sich entsprechend verschiedener Preismodelle vergüten. Das Erschließen und Vermarkten verschiebbarer Lasten zugunsten des Energiesystems wird als Demand Side Management (DMS) bezeichnet..

Unternehmen, Behörden + Verbände: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Bayerisches Wirtschaftsministerium
Autorenhinweis: Annegret-Claudine Agricola und Philipp Richard, Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Foto: Tetra Images/Getty Images


Autor: , Philipp Richard 
 
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