Donnerstag, 24.08.2017
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EBS für den Eigenbedarf: Störstoffe beim Altpapierrecycling müssen wirkungsvoll zerkleinert werden

Wer entfernt schon die Kunststoffringe aus dem leeren Schreibblock oder reißt das Plastik aus dem Schokoladen-Adventskalender, bevor er ihn wegwirft? Zumindest tut das nicht jeder. So geraten Störstoffe und Verunreinigungen ins Altpapier, die während des Recyclingprozesses abgelöst werden müssen, ehe das Material als Papierbrei weiterverarbeitet werden kann. Die Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH hat für dieses ‚Reject’ spezielle Zerkleinerer entwickelt.
Foto: Erdwich(26.11.2013) Pro Kopf wurden 2010 deutschlandweit rund 243 Kilogramm Papier verbraucht, was einem Gesamtverbrauch von knapp 20 Mio. Tonnen entspricht. Davon konnten mehr als 15 Mio. Tonnen aufbereitet und wieder verwendet werden. Es ergibt sich ein Altpapiereinsatz von 70 Prozent in der verarbeitenden Industrie – eine Steigerung von 21 Prozent während der vergangenen 20 Jahre. Gleichzeitig wachsen aber die Ansprüche an Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit, weshalb die Industrie beständig an weiteren Verbesserungen arbeitet. So erweiterte die Propapier GmbH mit ihrem Werk in Eisenhüttenstadt, das über eine der schnellsten Prozesslinien Europas verfügt, ihre Anlage um einen individuellen Schredder für Störstoffe.
Die Maschine der Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH wird dort bei der Aufbereitung von braunem Papier eingesetzt. Dazu wird die Papiermasse in einem so genannten Pulper, einem großen Rührwerksbehälter aufgelöst, bevor sie als nasser Brei weiterverarbeitet werden kann. Dabei wird das Reject, also Störstoffe und Verunreinigungen wie Plastik oder Metalle, herausgefiltert...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Erdwich Zerkleinerungssysteme GmbH (Kaufering)
Autorenhinweis: Julia Rummel, München
Foto: Erdwich


Autor: Julia Rummel 
 
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