Donnerstag, 24.05.2018
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„Die Klimaziele im Verkehr erreichen wir nur mit einer starken Bahn“

Mehr Energieeffizienz, eine weitere Elektrifizierung und die vollständigeDeckung des Strombedarfs der Schiene aus erneuerbaren Energien sollen denSchienenverkehr in Deutschland noch umwelt- und klimafreundlicher werdenlassen.

Diese und weitere Maßnahmen zur Stärkung des Schienenverkehrs in Deutschland wurden in dem durch das Bundesumweltministerium geförderteProjekt „Klima Dialog: Mehr Klimaschutz mit Schienenverkehr“ erarbeitet. Die Handlungsempfehlungen wurden heute in Berlin veröffentlicht und abschließend diskutiert. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium: „Wir brauchen eine starke Schiene für die Verkehrswende. Diese geht Hand in Hand mit der Energiewende. Und beides – Energie- und Verkehrswende – sind notwendige Voraussetzungen, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD, CDU und CSU enthält nicht nur ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz, sondern ebenfalls ein klares Bekenntnis für einen Schienenpakt von Politik und Wirtschaft. Damit wollen wir unter anderem einen Deutschland-Takt einführen, um die Anzahl der Züge auf wichtigen Zugstrecken zu erhöhen und alle Strecken besser zu vernetzen. Diesen Pakt werden wir jetzt auf den Weg bringen.“ Um die Umwelt- und Klimabilanz der Schiene weiter zu verbessern und mehr Verkehr auf die Schiene verlagern zu können, sollen die Kapazitäten des Netzes sowohl durch gezielten Aus- und Neubau als auch durch Digitalisierung und Automatisierung erhöht werden. Laut einer weiteren Handlungsempfehlung sollen die Infrastruktur-Entgelte, die Energiekosten, die Anrechnung von externen Kosten und die Arbeits- und Sozial-standards stets so gestaltet werden, dass für alle Bahnunternehmen gleichermaßen faire Wettbewerbsbedingungen gelten. Quelle: EM / BMU




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