Montag, 21.05.2018
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Mehr Effizienz, weniger Kosten für Verbraucher

Europaparlament verabschiedet Position über neue Energieeffizienzrichtlinie

Mitte Januar 2018 hat sich das Europäische Parlament zu den EU-Energieeffizienzzielen für 2030 positioniert. "Europa sitzt in der Energiefalle. Die Europäische Union deckte 2015 rund 54 Prozent des Energiebedarfs durch Importe. Daher ist die beste Energie die, die wir gar nicht erst verbrauchen. Deshalb ist Energiesparen meiner Meinung nach der beste Ansatz. Wenn wir in die bessere Isolierung von Altbauten und in neue Heizungssysteme investieren, sorgt das für weniger CO2-Ausstoß und weniger Abhängigkeit von Gas- und Ölimporten. Ich halte eine Steigerung des Energieeffizienzziels auf 35 Prozent bis 2030 für einen guten Schritt. Je energieeffizienter wir sind, desto unabhängiger sind wir", so der CDU-Europaabgeordnete vom Niederrhein und Umweltexperte Karl-Heinz Florenz. "Wir können mit mehr Energieeffizienz sowohl was für das Klima und die Energieversorgungssicherheit in Europa tun, als auch für das Handwerk und innovative Umwelttechnologien. Beides hat in Deutschland goldenen Boden. Wenn sich Europa mehr Energieeffizienz verschreibt, bringt das auch Wachstum und Arbeitsplätze in Deutschland", kommentiert Florenz.
Dank der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament konnten überbordende Vorgaben für eine verpflichtende jährliche 3-%-Renovierungsquote von öffentlichen Gebäuden verhindert werden. Zudem befürworten die Abgeordneten unverbindliche nationale Ziele für die Mitgliedstaaten. Das Parlament muss nun mit dem Ministerrat über den finalen Gesetzestext verhandeln.

Quelle: Florenz (CDU) / EM


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