Dienstag, 25.07.2017
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Steuerermäßigung für Biomethan verlängert

Fachverband Biogas begrüßt Kabinettsbeschluss

Zum Beschluss des Bundeskabinetts zur Änderung des Energiesteuer- und Stromgesetzes Mitte Februar erklärte der Präsident des Fachverbandes Biogas, Horst Seide:
„Mit dem heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf wird die Steuerermäßigung für Biomethan als Kraftstoff endlich verlängert. Damit wird eine wichtige Forderung des Fachverbandes Biogas erfüllt. Die Verlängerung ist überfällig und hätte schon längst umgesetzt werden sollen. Nun ist eine schnelle Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag notwendig, damit heutige und künftige Nutzer von Biomethan wissen, woran sie sind.
Weitere Schritte sind notwendig. Ein Hebel für eine verstärkte Nutzung von Biomethan ist in Deutschland die Biokraftstoffquote. Für den in Europa 2020 angestrebten Anteil von 10 Prozent Erneuerbare Energien im Verkehrssektor können die Mitgliedstaaten eine spezielle Teilquote von 0,5 Prozent für besonders fortschrittliche Biokraftstoffe einrichten. Völlig unverständlich ist deshalb, warum das Bundesumweltministerium diese Quote auf 0,05 Prozent senken will. Wir fordern in Deutschland eine Biomethanquote von mindestens 0,15 Prozent. Das entspricht etwa dem heutigen Marktgeschehen. Denn was viele nicht wissen: Schon heute bringt es Biomethan auf einen Anteil von rd. 20 Prozent am Kraftstoffabsatz für Erdgasfahrzeuge.
Klimafreundliche Mobilität von morgen ist auf einen Mix von Erneuerbaren Energien angewiesen, zu dem auch Biomethan gehört. Das in Deutschland als Kraftstoff eingesetzte Biomethan bringt es auf eine Treibhausgasvermeidung von mehr als 84 Prozent, wie ein Bericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ergeben hat.“
 
Quelle: EM / Fachverband Biogas


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