Freitag, 15.12.2017
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Oschatz GmbH stellt Insolvenzantrag

Zielsetzung ist die Sanierung über ein Insolvenzverfahren

Die Geschäftsführung des Essener Anlagenbauers hat am Montag, 6. Februar 2017, für die Oschatz GmbH beim zuständigen Amtsgericht in Essen einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens für das Traditionsunternehmen gestellt. Zum vorläufigen Insol-venzverwalter wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Frank Kebekus bestellt. Dr. Ke-bekus und sein Team verschaffen sich derzeit einen ersten Überblick über das internati-onal tätige Unternehmen mit rund 1.400 Mitarbeitern und verschiedenen Tochtergesell-schaften weltweit. Oberste Zielsetzung ist die Fortführung des Geschäftsbetriebes mit allen Sach- und Personalkapazitäten. Gleichzeitig soll ein Sanierungskonzept erarbeitet werden, um eine langfristige Perspektive für das Unternehmen zu schaffen.
Im Rahmen einer Betriebsversammlung informierte der vorläufige Insolvenzverwalter die Belegschaft heute über die Abläufe des Insolvenzeröffnungsverfahrens und darüber, dass unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zur Vorfinanzierung des Insolvenzgel-des eingeleitet werden. Damit sind die Löhne und Gehälter aller Mitarbeiter für zunächst bis zu drei Monaten abgesichert.
 
Quelle: EM / Oschatz Gruppe


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