Dienstag, 22.08.2017
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Mobile Siebtechnik für mineralische Anwendungen

Biomassen-Verarbeitung sowie Müll- bzw. Wertstoffhandling leicht gemacht

Mit insgesamt elf Horizontal-Siebmaschinen zur Vorabsiebung oder Produktion definierter Endkörnungen bietet Keestrack schon heute eines der größten Programme mobiler Siebtechnik für mineralische Anwendungen. Die neue Trommelsieb-Baureihe „D“ erweitert dieses Angebot nochmals erheblich und erschließt dem internationalen Aufbereitungsspezialisten zudem weitere Geschäftsfelder in den Bereichen GaLaBau, Biomassen-Verarbeitung sowie Müll- bzw. Wertstoffhandling. Neben vier radgestützten Anlagen gewährleisten insbesondere die beiden raupenmobilen Ausführungen D5 und D6 ein breites Einsatzspektrum an wechselnden Standorten oder in der Bewirtschaftung großangelegter Materialdepots.

Sinnvolle Abrundung

Zur Erweiterung seiner Angebotspalette in der Siebtechnologie entschied sich Keestrack im vergangenen Jahr für eine Entwicklungs- und Fertigungs-Kooperation mit einem europäischen Spezialisten, der im radmobilen Trommelsieb-Segment ein gut eingeführtes Modellprogramm bietet. Entsprechend schnell konnten vier Anhänger- bzw. Auflieger-Ausführungen mit Zuggewichten zwischen 11 und 24 Tonnen in das Keestrack-Programm übernommen werden. Die leicht versetzbaren Anlagen decken alle einschlägigen Anwendungen wie Kompost und Böden, Holz oder Biomasse, leichten auschutt sowie Sand und Kies ab.

Flexibel im Einsatz

Dank ihres robusten Kettenfahrwerks lässt sich die Keestrack D6 selbst auf schwierigem Untergrund schnell positionieren und erlaubt einen stützenfreien Betrieb auch bei voller Ausladung der Haupt- und Seitenaustragsbänder, die mit jew. rund 80 Tonnen Haldenkapazität den wirtschaftlichen Einmann-Betrieb durch den Laderfahrer ermöglichen. Dafür sorgt auch die große Ladebreite des 5-m³-Einfülltrichters mit hydraulisch klappbarem Steingitter, aus dem das Material über ein verstärktes Aufgabeband in die Siebtrommel (Ø: 2000 mm) gelangt. Eine Laststeuerung passt automatisch die Aufgebergeschwindigkeit an, die Austragsgeschwindigkeiten von Grob- und Feinfraktion können separat manuell eingestellt werden.
„Gefahren“ wird die Anlage über eine Relytec-Steuerung mit optionaler Funkfernbedienung für alle wichtigen Arbeitsfunktionen. Zahlreiche Routinen, wie z.B. die sequentielle Start-/Stopp-Automatik oder der „EcoModus“, der die Drehzahl des 3,4-l-Deutz-Diesels (74,4 kW) in Ladepausen herunterregelt, machen den Betrieb wirtschaftlich und entlasten den Fahrer. Dafür sorgen auch die serienmäßige Zentralschmierung sowie die optionale „Clean-Fix“-Staubabscheidung für Motor- und Ölkühler: Durch ein Verstellen der Lüfterblätter wird der Staub in Intervallen automatisch „abgeblasen“ und die Kühlleistung auch unter widrigsten Bedingungen sichergestellt. Alle Wartungs- und Zugriffspunkte an der Anlage sind über weit öffnende Klappen und Türen gut erreichbar. Die gesamte Antriebseinheit mit Motor und Hydraulik sitzt auf einem zusätzlichen Schwenkrahmen, das hydraulisch herausziehbare Aufgabeband macht den Trommeleinlauf gut zugänglich.
Lediglich 30 Minuten dauert der Wechsel der achtfach gelagerten und über ein Doppelritzel angetriebenen Trommel, wodurch sich die Keestrack D6 schnell auf wechselnde Aufgabematerialien oder Materialeigenschaften (Feuchte, Verunreinigungen, etc.) anpassen lässt. Die Trommelkörper besitzen eine Standardstärke von 6 mm (opt. 8/10 mm), die Lochweite der Rund- bzw. Quadratlochungen variiert von 10 bis max. 100 mm. Neben der spezifischen Trommelausstattung kann die Anlage auch durch optionale Zusatzausrüstungen exakt auf die eigene Betriebspraxis angepasst werden. Dazu zählen unter anderem Magnet-Kopfrollen für den Eisenaustrag aus Grob- und Feinfraktionen sowie ein Windsichter-Modul für die Entfernung von Leichtstoffen (Papier/Plastik) am Hauptaustrag.

www.keestrack.com
Quelle+Foto: Keestrack



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