Dienstag, 25.07.2017
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Die terratec schärft ihr Profil

Als Fachmesse für Entsorgung, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft geht sie vom 05. bis 07. April 2017 in Leipzig an den Start

Die Neuausrichtung der Fachmesse terratec als zukünftige Plattform für die Abfall-, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft wird in der Branche äußerst positiv aufgenommen. Das Konzept, das ein konzentriertes Messeerlebnis mit hoher Kontaktqualität und eine enge Verzahnung von Ausstellung und Fachprogramm vorsieht, bündelt die Mitwirkung namhafter Branchenvertreter. Wenn die terratec vom 05. bis 07. April 2017 in Leipzig ihre Tore öffnet, beteiligen sich unter anderem der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS und die Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber (inwesD). Als Schirmherrin fungiert Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.
Der VKU setzt sich mit der Sparte Abfallwirtschaft und Stadtreinigung VKS für die Belange der kommunalen Abfallwirtschaft, der Straßenreinigung und des Winterdienstes ein. Der Verband berät und informiert seine Mitglieder und fördert den Erfahrungsaustausch sowie die Aus- und Fortbildung von Fachkräften. Im Rahmen der terratec 2017 wird sich der VKU wieder gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen auf einem Stand präsentieren. Parallel lädt er zu einer begleitenden Fachtagung ein und beteiligt sich an thematischen Fachforen.
Unter der Leitung ihres Vorsitzenden Hartmut Haeming veranstaltet die inwesD, Interessengemeinschaft Deutsche Deponiebetreiber, ihr traditionelles „Deponiefrühstück“ im April 2017 erstmals auch auf der terratec. InwesD vertritt deutschlandweit aktuell rund 75 Betreiber mit einer Vielzahl von Deponien bei den Belangen gegenüber Behörden und Politik. Dabei handelt es sich um Deponien von Gebietskörperschaften, privatrechtlichen Gesellschaften oder auch PPP-Modellen. InwesD unterstützt die Mitglieder außerdem bei rechtlichen und technischen Fragestellungen. Das „Deponiefrühstück“ versammelt Vertreter von Ministerien, Behörden, Forschung und Wirtschaft zu den drängenden Fragen der Zukunft von Deponien. Des Weiteren beteiligt sich InwesD auch in den Fachforen der terratec.

Ausstellung mit Freigelände und vielschichtiges Fachprogramm gehen Hand in Hand

Das neue Konzept der terratec ist maßgeblich geprägt von einer engen Verzahnung der Ausstellung, die auch Vorführungen auf dem Freigelände beinhaltet, mit einem attraktiven Fachprogramm. Um den Dialog zwischen Ausstellern und Besuchern zu fördern, findet der Großteil der Fachveranstaltungen direkt in der Messehalle in offenen Foren statt. Aktuelle Themen der Branche werden durch Ausstellerpräsentationen in der Messe abgebildet und gemeinsam mit renommierten Verbänden und Partnern im Fachprogramm beleuchtet.
Ein Fokus richtet sich auf den Aspekt „Nachhaltige öffentliche Beschaffung“ von Produkten aus mineralischen Abfällen und Altkunststoffen, insbesondere auf Fragen des Recyclings sowie die Akzeptanz und den praktischen Einsatz im öffentlichen Raum. Dieses Thema wird ausführlich im Recycling-Fachforum behandelt, an dessen Programm sich die Fachverbände „Kunststoffrecycling“ und „Mineralik – Recycling und Verwertung“ des bvse – Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung sowie weitere Verbände und Vereine der Branche beteiligen. In der Ausstellung erhalten Besucher einen Überblick über entsprechende Produkte.
Für das hochaktuelle Thema „Digitalisierung in der Entsorgungsbranche“ bieten Forschungseinrichtungen, Hersteller von Hardware und Dienstleister von IT-Plattformen Innovationen an, die im Hallenforum von Anwendern, Verbänden und Ausstellern diskutiert werden.
Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt bildet die biologische Abfallbehandlung. Hersteller von Abfallbehältern, Anlagenbauer und Anwender präsentieren Lösungen für die Erfassung und Sammlung, zur Akzeptanzsteigerung, Techniken bei der Verwertung sowie passende Produkte. Auch dieser Thematik wird sich ergänzend ein Fachforum widmen.
Eine wichtige Rolle auf der terratec spielen zudem Innovationen in der Straßenreinigung. Vertreter von Verbänden und Anwender referieren unter anderem zur Behandlung von Feinstaub, zu Sonderaufgaben und zu digitalen Lösungen in diesem Bereich. Im Freigelände, das direkt an die Messehalle angrenzt, zeigen die Hersteller ihre Maschinen in der Praxis.

Kooperation mit internationalen Experten und Veranstaltern

Für die themenbezogene und zielgruppengerechte Aufstellung und Strukturierung des Fach- und Rahmenprogramms arbeitet die Leipziger Messe eng mit einem Programmbeirat zusammen. Zur Optimierung des Angebotes werden etablierte Fachveranstaltungen der Branche in Kooperationen zwischen den Veranstaltern aktiv im Rahmen der terratec zusammengeführt. Bis zum Herbst werden die ersten Programme erstellt und Aussteller können sich mit Vorträgen einbringen. Darüber hinaus richtet die Ingenieurkammer Sachsen ihren Ingenieurkammertag im Rahmen der terratec aus.

Zur internationalen Ausstrahlung der Messe tragen neben der Mitwirkung der ISWA – International Solid Waste Association auch die Green Ventures bei. Deutschlands größte internationale Kooperationsbörse für Umwelt- und Energietechnik wird von der IHK Potsdam mit Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft 2017 wieder auf der terratec veranstaltet und zieht Teilnehmer aus aller Welt an. Internationale Delegationen aus verschiedenen Ländern haben sich ebenfalls bereits angekündigt.

www.terratec-leipzig.de
Quelle+Foto: Leipziger Messe



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