Mittwoch, 28.06.2017
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Veolia sichert sich Verwertungskapazitäten für Altholz

Umweltdienstleister kauft Bio- und Holzkraftwerk Zapfendorf

Mit der strategischen Investition sichert sich Veolia erstmals eigene Verwertungskapazitäten für Altholz aller Klassen in einem Kerngebiet der Gruppe. Der Geschäftsbereich Entsorgung entwickelt sich damit vom Abfallentsorger zum Produzenten erneuerbarer Energien. „Mit dieser weiteren Akquisition entlang unserer Wertschöpfungskette festigen wir die starke Integration unserer drei Geschäftsbereiche Wasser, Energie und Entsorgung, wovon vor allem unsere Kunden profitieren. Zudem bauen wir mit der Erzeugung erneuerbarer Energien unser nachhaltiges Profil innerhalb der Kreislaufwirtschaft aus“, begründet Matthias Harms, Geschäftsführer von Veolia Deutschland und CEO der Veolia Umweltservice Gruppe die Übernahme.
In Zapfendorf, Landkreis Bamberg, wird bereits seit 1992 eine Abfallverbrennungsanlage betrieben. Auch in Zukunft werden dort weiterhin bis zu maximal 65 000 Tonnen Altholz der Klassen A I bis A IV behandelt und zur Energiegewinnung thermisch verwertet. Mehr als 50 Prozent des Inputmaterials besteht dabei aus Althölzern der Klasse A IV. Die aufbereiteten Brennstoffe können direkt vom Lager in die ganzjährig betriebene Verbrennungsanlage befördert werden. Der erzeugte Dampf treibt eine Hoch- und eine Niederdruck-Turbine zur Stromerzeugung von jährlich etwa 46 800 MWh an. Die erzeugte Energie wird noch bis Ende 2021 auf Grundlage des Erneuerbare Energien Gesetz EEG gefördert.
Die Kraftwerksbelegschaft besteht aus 22 Mitarbeitern, zwei Auszubildenden und einer Reinigungskraft. Das Personal, zum Teil bereits seit der Inbetriebnahme der Anlage dort beschäftigt, wird im Rahmen des Betriebsübergangs nach BGB übernommen.

www.veolia-umweltservice.de
Quelle: Veolia Umweltservice GmbH



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