Dienstag, 12.12.2017
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Haushaltsabfälle im Jahr 2015 um 0,6 % gesunken

Getrennt gesammelte Abfälle haben den Hauptanteil

Im Jahr 2015 wurden nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 37,3 Mio. Tonnen Abfälle bei den Haushalten eingesammelt. Dies waren 0,6 % oder 0,2 Mio.Tonnen weniger als 2014. Im Durchschnitt wurden im Jahr 2015 rund 454 Kilogramm pro Einwohner Haushaltsabfälle erfasst.
Den größten Anteil am Abfallaufkommen hatten die getrennt gesammelten Abfälle mit 59 %. Das waren 21,9 Mio.Tonnen oder 267 Kilogramm pro Einwohner. Während es bei den Wertstoffen (hierzu zählen Papier, gemischte Verpackungen und Glas) mit 12,1 Mio.Tonnen im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg von 0,4 % gab, gingen die organischen Abfälle um knapp 0,2 Mio.Tonnen oder 1,8 % auf 9,7 Mio.Tonnen zurück. Die Abnahme der organischen Abfälle dürfte in erster Linie mit der langanhaltenden Dürreperiode in Deutschland im vergangenen Jahr zusammenhängen. Dabei fiel der Rückgang der Abfälle aus der Biotonne (– 0,7 %) wesentlich geringer aus als bei den Garten- und Parkabfällen. Hier sank die Menge von gut 5,2 Mio.Tonnen um 2,7 % auf knapp 5,1 Mio.Tonnen im Jahr 2015.
Mit 13,1 Mio.Tonnen beziehungsweise 159 Kilogramm je Einwohner machte der Hausmüll (Restmüll) 35 % der Haushaltsabfälle aus. Der Sperrmüll belief sich auf 2,3 Mio.Tonnen oder 28 Kilogramm je Einwohner (6 %). Damit fiel das Aufkommen an Haus- und Sperrmüll um knapp 0,1 Mio.Tonnen auf zusammen 15,4 Mio.Tonnen, den niedrigsten Stand seit 1990.
 
Basisdaten können über die Tabelle Aufkommen an Haushaltsabfällen (32121-0001) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.
 
Quelle: EM / DESTATIS


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