Samstag, 16.12.2017
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Fortgesetzte Dynamik

BmWi zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im August 2017

Der wirtschaftliche Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzte sich im zweiten Vierteljahr 2017 mit fast unveränderter Dynamik kräftig fort. Wachstumstreiber war die Binnenwirtschaft. Vor allem die privaten und die staatlichen Konsumausgaben nahmen zu. Aber auch die Investitionen in Ausrüstungen und in Bauten wurden ausgeweitet. Die Stimmung in der Wirtschaft ist ausgezeichnet. Das ifo Geschäftsklima für die Gewerbliche Wirtschaft erreichte im Juli ein Allzeithoch seit der Wiedervereinigung.
Auch der IHS Markit Einkaufsmanager-Index strahlt Zuversicht aus. Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe ist im Juni nach fünf Monaten mit Zuwächsen zwar leicht zurückgegangen, bleibt in der Tendenz aber deutlich aufwärtsgerichtet. Die ansteigenden Aufträge in der Industrie deuten auf ein Produktionswachstum auch im dritten Vierteljahr hin. Die Beschäftigung nahm im Juni weiter kräftig zu, auch wenn die Dynamik der Monate um den Jahreswechsel nicht erreicht wurde. Die positive Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung stützt den Einzelhandel und den privaten Konsum insgesamt. Die deutschen Ausfuhren profitieren von der leichten Belebung des Welthandels. Allerdings wurde im zweiten Quartal die wirtschaftliche Entwicklung aufgrund des gleichfalls starken Importwachstums per Saldo vom Außenhandel etwas gebremst.
Die Weltwirtschaft entwickelte sich im ersten Halbjahr 2017 robust. Die globale Industrieproduktion ist seit Oktober 2016 aufwärtsgerichtet.
Die Dynamik in den asiatischen Schwellenländern ist hoch, aber auch in den entwickelten Volkswirtschaften kam Fahrt auf. Die globalen Stimmungsindikatoren zeigen einen zunehmenden Optimismus. Die Konjunkturerwartungen für den Euroraum haben sich weiter aufgehellt. In den Vereinigten Staaten hat sich das Wachstum nach dem schwachen ersten Quartal normalisiert. Das Wirtschaftswachstum in Japan ist im zweiten Quartal überraschend hoch ausgefallen. Von den Schwellenländern verzeichnete China wieder ein stabileres Wachstum. Mit den anziehenden Rohstoffpreisen hat Russland die Rezessionsphase überwunden und Brasilen dürfte dies im laufenden Jahr ebenfalls gelingen. Insgesamt wird daher das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr höher ausfallen als im Vorjahr. Der IWF, wie andere Organisationen zuvor, erwartet in seinem Ausblick vom Juli weiterhin ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,5 %.
 
Quelle: EM / BmWi


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