Donnerstag, 24.08.2017
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Diesel-Gipfel einigte sich auf weiteres Vorgehen

Diesel-Nachrüstung soll in zwei Schritten per Software- und Hardware-Nachrüstung erfolgen

Die Baumot Group AG (WKN A2DAM1), Anbieter im Bereich der Abgasnachbehandlung, informiert über den Ausgang des Diesel-Gipfels zwischen Vertretern der Bundesregierung, verschiedener Landesvertreter, Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden sowie Vertretern der deutschen Automobilhersteller. Laut der Abschlusserklärung soll die Schadstoffreduktion bei Diesel-Pkw in zwei Schritten erfolgen. Oberste Priorität von Politik und Industrie ist die Vermeidung von Dieselfahrverboten.
 
In einem ersten Schritt sollen bis Ende 2018 5,3 Millionen Euro 5- und Euro 6-Pkw per Software-Update nachgerüstet werden. Die dabei anfallenden Kosten werden von den Herstellern übernommen. Darüber hinaus soll die Wirksamkeit der Software-Updates unter realen Bedingungen vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nachgemessen und geprüft werden. Das Bundesumweltministerium sieht die Hersteller in der Pflicht, gemeinsam in unabhängigen Expertengruppen einen Plan zur Umrüstung mittels Hardware zu entwickeln, um mögliche Fahrverbote zu vermeiden. Daneben soll die Luftbelastung in deutschen Innenstädten zusätzlich reduziert werden, indem neben den Pkw-Nachrüstlösungen auch Maßnahmen wie die Umrüstung von 24.000 ÖPNV-Stadtbussen und Taxis in den Kommunen in Höhe von 250 Millionen Euro finanziert werden sollen.
Marcus Hausser, CEO der Baumot Group AG, ordnet den Diesel-Gipfel ein: "Nach dem Diesel-Gipfel muss man weiterhin davon ausgehen, dass Fahrverbote für Euro 5-Diesel-Pkw in deutschen Innenstädten ausgesprochen werden. Damit bleibt aus unserer Sicht eine Hardware-Lösung wie das von Baumot entwickelte BNOx-System auch zukünftig unumgänglich. Eine Lösung per Software wurde bereits vom Stuttgarter Verwaltungsgericht, dem ADAC und der Deutschen Umwelthilfe als nicht ausreichend eingestuft. Mit unserem hocheffizienten BNOx-System zur Stickstoffreduktion bei Dieselfahrzeugen sehen wir uns sehr gut aufgestellt - sowohl für die Hardware-Nachrüstung von Pkw, besonders aber auch für die Nachrüstung von Stadtbussen und Taxis, die nun zukünftig staatlich gefördert werden soll. Durch die Fördermittel in Höhe von 250 Millionen Euro eröffnet sich ein sehr großer Markt mit entsprechend signifikanten Umsatzpotenzialen für uns. Wir werden uns also weiterhin auf die laufenden oder aktuell startenden Nachrüstprojekte in mehreren deutschen Städten konzentrieren und freuen uns insgesamt über die ersten Erfolge des Nationalen Diesel Forums."
 
Quelle: EM / Baumot Group


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