Samstag, 16.12.2017
Logo Entsorga Magazin


weitere Fachartikel unter ASK-EU



Nr. 06/07 - Juli 2016

Editorial: Ins Abseits
[5. Juli 2016, Martin Boeckh]
Die IFAT ist vorbei und man könnte jetzt im Fußballdeutsch sagen: „Nach der IFAT ist vor der IFAT“ oder etwas humoriger, wie es die Berliner Wasserwerke formulierten: „Nach dem Spiel ist vor dem Spül“.  || mehr...

Es waren einmal sieben Kilogramm...:Aus Berlin kommt ein klares Plädoyer gegen das Wertstoffgesetz
[5. Juli 2016, Dr.-Ing. Alexander Gosten, Malte Schäfer M.A.]
Seit 2009 wurden im Vorgriff auf die erwarteten gesetzlichen Regelungen bereits über 12,5 Mio. Bürger an eine Wertstoffsammlung angeschlossen, und so genannte Sondersammelgebiete haben seit drei Jahrzehnten gute Erfahrungen mit einer Sammlung von Wertstoffen per Tonne. Offensichtlich war für die Einführung einer Wertstofftonne kein Wertstoffgesetz notwendig.  || mehr...

Suche nach der Kompromissformel: Ein dritter Arbeitsentwurf zum Wertstoffgesetz liegt vor
[5. Juli 2016, Martin Boeckh]
Schon zur IFAT kursierte halb-offiziell ein neuer, dritter Arbeitsentwurf des BMUB zu einem Wertstoffgesetz, der in der Branche bereits heftige Diskussionen ausgelöst hat. Die verpflichtende Erfassung so genannter stoffgleicher Nichtverpackungen, einst Kernpunkt der Diskussion um Wertstoffgesetz und Wertstofftonne, ist vom Tisch – wohl der Preis für einen Kompromiss, unversöhnliche Positionen doch noch auf Linie zu bringen. (mit Gastkommentare v. Eric Rehbock, bvse und Peter Kurth, BDE)  || mehr...

Großer Grenzverkehr: Der Markt für Müllverbrennung und Ersatzbrennstoffe boomt
[5. Juli 2016, Gerhard Wirsig, Martin Boeckh]
Die thermische Abfallverwertung in Deutschland meldet nahezu Vollauslastung, und Müllverbrennungsanlagen können ihre Kapazitäten strecken, wenn Material mit geringem Heizwert beigemischt wird, zum Beispiel aus Großbritannien. Der britische Export von Ersatzbrennstoff auf den Kontinent boomt nach wie vor, und hierzulande ziehen die Verbrennungsanlagen für Abfall und Braunkohle ausländische Investoren an.  || mehr...

Ruf nach Veränderungen: Umweltgutachten 2016 als letzte Veröffentlichung des scheidenden Sachverständigenrats
[5. Juli 2016, Martin Boeckh]
Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem an Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks übergebenen Umweltgutachten 2016 eine anspruchsvolle und integrative Umweltpolitik. Der Handlungsdruck beispielsweise durch Klimawandel und Biodiversitätsverlust sei so groß, dass er mit herkömmlichen Ansätzen alleine nicht mehr bewältigt werden könne.  || mehr...

Sonnenbrille und Lichtschutzfaktor 30: Wer im Freien arbeitet, sollte sich vor UV-Strahlung schützen
[5. Juli 2016, Matthias Wenten]
Angestellte der Entsorgungsbranche arbeiten viel im Freien und sind regelmäßig intensiver UV-Strahlung ausgesetzt. Dadurch steigt ihr Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken. Anfang 2015 ist die Hautkrankheit in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen worden. Seitdem überlegen viele Arbeitgeber, wie sie Sonnenschutz und Krebsprävention effektiv in der Praxis umsetzen können. Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ist mit gutem Beispiel vorangegangen.  || mehr...

Aufgeräumte Optik: Großvolumige Wertstoffbehälter für Gewerbe und Kommune
[5. Juli 2016, Frank Peter Koch]
Mit dem ProfiLine WSB 120 Separator bringt Hailo Commercial eine Serie von Abfall- und Wertstoffbehältern für den Gewerbe- und Kommunalbedarf auf den Markt.  || mehr...

Die neue Art zu pressen: Ballenpresse mit automatischer Befüllung
[5. Juli 2016, Egzona Haxhiu]
Die Strautmann Umwelttechnik GmbH aus Glandorf präsentiert eine neue Entsorgungslösung. Der AutoLoadBaler bietet eine automatische Befüllung und damit eine Zeitersparnis von 500 bis zu 2.000 Stunden pro Jahr und Standort.  || mehr...

Bei Anruf Leerung: Solarbetriebener Unterflurbehälter komprimiert den Müll
[5. Juli 2016, Christian Renner]
Müllsammelsysteme unter der Erde verschwinden zu lassen ist in Holland, Frankreich und Italien nichts Neues. Immer mehr Städte ersetzen die unansehnlichen Müllcontainer durch Unterflurcontainer. Und sie können inzwischen weit mehr, als nur den Müll verschwinden zu lassen.  || mehr...

Schweizerisches Know-how für italienischen Biomüll: Europas größte Trockenvergärungsanlage entsteht bei Bologna
[5. Juli 2016, Bernhard Fenner]
Für den Bau der größten Trockenvergärungsanlage Europas liefert Hitachi Zosen Inova seine Kompogas-Technologie. Die Anlage, die in Norditalien entsteht, vergärt in Zukunft jährlich rund 100.000 Tonnen Bioabfälle. Von den daraus generierten Gas- und Stromerträgen profitiert die Region rund um Bologna. Ein Unternehmen aus der Schweiz liefert das Know-how.  || mehr...

Vision und Illusion: Eine Bilanz der 19. IFAT in München
[5. Juli 2016, Martin Boeckh]
Mit 3.097 Ausstellern aus 59 Ländern (2014: 3.081) ging im 50. Jahr ihres Bestehens die Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft in München zu Ende. Rund 138.000 Besucher aus mehr als 170 Nationen kamen in die stets gut gefüllten Messehallen der IFAT, diskutierten auf Symposien und Konferenzen Themen, die die Branche bewegen. Manches war visionär, manches aber auch illusionär. Und genau das zeichnet die weltgrößte Umweltmesse aus.  || mehr...

Zwei Sieger – für saubere Luft und Sicherheit: VAK prämierte erstmals einen Innovationspreis
[5. Juli 2016, Dr. Martin Mühleisen]
Zum ersten Mal hat der VAK (Verband der Arbeitsgeräte- und Kommunalfahrzeug-Industrie e.V.) einen Innovationspreis zur IFAT 2016 ausgeschrieben. Am 31. Mai 2016 wurden im Rahmen einer feierlichen Prämierung die Preise im VAK-Zelt bekannt gegeben und vom VAK-Präsidenten Thomas Moucka überreicht.  || mehr...

Verstopfungsfrei abgeführt: Feststofftrennung sorgt für störungsfreien Abwassertransport
[5. Juli 2016, Kay Hoffmann]
Der Anteil von Feststoffen im Abwasser nimmt immer weiter zu. Windeln, Lappen, Kleidungsstücke, Feuchttücher stellen die Pumpen vor teilweise erhebliche Probleme – bis hin zum Systemausfall.  || mehr...

Förderhöhe bis 120 Meter: Tauchmotorpumpen für ein großes Einsatzspektrum
[5. Juli 2016, Martin Boeckh]
Die KSB Aktiengesellschaft aus Frankenthal präsentierte die jüngste Generation ihrer Amarex-KRT-Tauchmotorpumpen. Ihr Einsatzgebiet ist die Förderung von Abwässern aller Art für kommunale, industrielle und gewerbliche Anwendungen.  || mehr...

Schneller Wellen-Wechsel: Austausch von Schneidwerkzeug erfolgt in wenigen Minuten
[5. Juli 2016, Veneta Buchegger]
Bei der Lindner Gruppe steht das Schnellwechselsystem bei den Zweiwellenzerkleinerern im Zentrum. Dadurch wird eine hohe Anpassungsfähigkeit an die entsprechend zu verarbeitenden Materialien erreicht.  || mehr...

Nah am Optimum: Verbundsteuerung in der Kläranlage verbessert den Gesamtwirkungsgrad
[5. Juli 2016, Sebastian Meißler]
Durchschnittlich mehr als 70 Prozent der Betriebskosten einer Kläranlage entfallen auf Energiekosten, die bei der Luftversorgung der Belebungsbecken entstehen. Der alleinstellende Mix aus Blower-, Turbo- und Hybridtechnologie von Aerzen bot die bisher beste, das heißt effizienteste Lösung der Branche.  || mehr...

Vorteile und Vorzüge vereint: Membranfiltration mit grundlegendem Redesign
[5. Juli 2016, Thomas Netter]
Strengere Abwasserrichtlinien, rasches Bevölkerungswachstum und Engpässe bei der Wasserversorgung lassen den Markt für Membranbioreaktoren (MBR) immer schneller anwachsen. Besonders in urbanen Räumen gewinnt das Membranbelebungsverfahren mit der Möglichkeit der Wasserwiederverwendung zunehmend an Bedeutung.  || mehr...

Wachsende Brisanz: Neuauflage des ‚Ratgeber Regenwasser‘ veröffentlicht
[5. Juli 2016, Christine Scheib]
Der Klimawandel führt dazu, dass altbewährte Entwässerungssysteme die plötzlich ansteigenden Niederschlagsmengen nicht mehr aufnehmen können. Katastrophale Ereignisse in diesem Frühjahr haben dies eindrücklich vor Augen geführt.  || mehr...

Bares Geld wert: Die Einführung von Telematik-Systemen wirkt sich auf alle Geschäftsprozesse aus
[5. Juli 2016, Bernd Klinkhammer]
Mit der systemischen Kopplung von Informatik und Telekommunikation können vielfältige Informationen generiert und bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Der Nutzen ergibt sich aus dem professionellen Umgang mit diesen Informationen, um die Logistikeffizienz zu steigern. Die Investitions- und Betriebskosten für solche Telematik-Systeme sind im Verhältnis zu den korrespondieren Kosten für die Behälterinfrastruktur, die Fuhrpark- und Personalkosten dabei vernachlässigbar.  || mehr...

Gewinn an Zeit und Transparenz: Ein Deponiebetrieb digitalisiert seine Betriebsabläufe
[5. Juli 2016, Anika Roder]
Digitalisierte Geschäftsprozesse beschleunigen herkömmliche papierbasierte Arbeitsabläufe enorm. Welche Potentiale sich eröffnen, wenn Unternehmen sich für elektronische Archivierung und digitale Prozesse entscheiden, zeigt der durch die Steigauf Daten Systeme gestaltete Einsatz eines Dokumenten-Management-Systems bei dem Deponiebetreiber OVVD GmbH.  || mehr...

Wirksamer Tunneleffekt: Rigolentunnel als flächensparende Regenwasserbewirtschaftung
[5. Juli 2016, Barbara Rockstroh]
Der Wasserkreislauf des Niederschlagswassers soll geschlossen werden – uach im Siedlungsgebiet. Doch mitgeführte Schadstoffe aus dem Oberflächenabfluss gehören nicht ins Grundwasser. Bei kleinen Bauvorhaben ist der bewachsene Oberboden einer Sickermulde die geeignete Maßnahme. Bei großen Objekten in Industrie und Gewerbe sind die dafür zusätzlich erforderlichen Grünflächen oft nicht ausreichend vorhanden.  || mehr...

Auch für Starkregen: Hohe Anforderungen an das Entwässerungssystem
[5. Juli 2016, Tanja Nürnberger]
Beim Bau eines Retentionsbeckens direkt unter der Einfahrt der Betriebsfeuerwehr auf dem Werksgelände von Roche in Penzberg waren die Anforderungen an die Entwässerungslösung sehr hoch: So muss sie bei geringer Überdeckung und erhöhten statischen Anforderungen zuverlässig funktionieren und eine Einsatzbereitschaft zu jeder Zeit garantieren.  || mehr...

Genusstauglich? - Hygienische Wasseruntersuchung per Schnelltest
[5. Juli 2016, Dr. Susanne Bailer]
Wasser muss für den menschlichen Gebrauch frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Dafür hat nicht nur die öffentliche Trinkwasserversorgung, sondern auch der Haus- und Wohnungsbesitzer selbst zu sorgen. Nun lässt sich – neben wesentlichen chemisch/physikalischen Qualitätsparametern – auch der hygienische Zustand des häuslichen Trinkwassers per Schnelltest rasch überprüfen.  || mehr...

Ein Angebot der
zur dfv Mediengruppe