Donnerstag, 24.08.2017
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weitere Fachartikel unter ASK-EU



Nr. 10 - Oktober 2015

Editorial: Menschliches Versagen
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Wenn man sich mit Piloten darüber unterhält, was wieder zu einem Flugzeugabsturz geführt haben mag, hört man immer wieder den Spruch, dass die Ursache irgendwo „zwischen den Ohren“ lag. Das gilt nicht nur für die Katastrophe in den französischen Seealpen, die sich in diesen Tagen zum ersten Mal jährt. Das gilt erst recht für Fehlleistungen unserer Ingenieure in der Automobilindustrie.  || mehr...

Müll auf Abwegen: Immer mehr Sondermüll gelangt in Hausmüll-Verbrennungsanlagen
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Hausmüll gehört in Hausmüll-Verbrennungsanlagen und Sonderabfall in Sonderabfall-Verbrennungsanlagen. Das klingt einfach, entspricht in einigen deutschen Bundesländern aber nicht mehr der üblichen Praxis. Die Sondermüll-Verbrenner schlagen Alarm. Nicht nur, weil ihnen Müllmengen abhanden kommen. Auch Arbeitsschutz und Umweltschutz kommen nicht selten zu kurz.  || mehr...

Feuer und Flamme für die Verbrennung: ITAD legt ihren aktuellen Jahresbericht vor
[6. Oktober 2015, Frederik Aguilar]
Abfall stellt eine wichtige Ressource dar. Das ist Konsens. Doch darüber, wie diese Ressource genutzt werden soll, herrscht weiterhin Uneinigkeit. Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD) liefert in ihrem aktuellen Jahresbericht 2013 gute Argumente dafür, dass die thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland die Ressource Abfall nachhaltig nutzt.  || mehr...

Gelb ist nicht mehr gefragt: Baden-Württemberg positioniert sich
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Das Kabinett der Landesregierung in Stuttgart will in Sachen Wertstoffgesetz vorangehen und beschloss unlängst ein Eckpunktepapier als Grundlage für ein neues, verbraucherfreundlicheres Wertstoffgesetz. Die Verantwortung für die Wertstofferfassung soll ganz den Kommunen übertragen werden. Zumindest die organisatorische.  || mehr...

Entlastung für Hersteller und Verkäufer: Neue Branchenlösung vereinfacht Rücknahme von Energiespeichern
[6. Oktober 2015, Tobias Schulze Wettendorf]
Eine neues Rücknahmesystem erleichtert das Einsammeln von Geräte-Altbatterien wesentlich. Das verantwortliche Unternehmen, die Gemeinsame Rücknahmesystem Servicegesellschaft (GRS) mbH, sorgt dafür, dass die Altgeräte beim Vertreiber abgeholt und ordnungsgemäß verwertet werden.  || mehr...

Bürger voll des Lobs: Hohe Akzeptanz von Unterflursystemen für Abfall- und Wertstoffe
[6. Oktober 2015, Torsten Hartmann]
Moderne Unterflursysteme sind bereits in vielen Städten und Gemeinden in Betrieb. Um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, haben manche zusätzlich Zutritt- und Wiegesysteme eingeführt. Die Erfahrungen der Städte und Gemeinden in der Schweiz sind durchweg positiv.  || mehr...

Anpassung an den Klimawandel: Vorschau auf die World Efficiency Show & Congress in Paris
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Vom 13. bis 15. Oktober dieses Jahres findet in Paris, Porte de Versailles, erstmals die World Efficiency, eine neue Fachmesse mit internationalem Kongress für Ressourcen- und Klimalösungen statt.  || mehr...

Ergonomie am Arbeitsplatz: Vorschau auf die Messe A+A 2015 in Düsseldorf
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Die A+A in Düsseldorf ist mit gut 1.800 Ausstellern die weltweit führende Markt- und Kommunikationsplattform für sicheres und gesundes Arbeiten. Vom 27. bis 30. Oktober 2015 werden sich Fachmesse und Kongress wieder einem zentralen Schwerpunktthema widmen, der ergonomischen Ausgestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsprozessen.  || mehr...

Musik hören kann tödlich enden: Die ungesicherte Rückwärtsfahrt des Müllwerkers birgt Gefahren
[6. Oktober 2015, Prof. Dr. Thomas Wilrich]
Ein Gerichtsurteil zur fahrlässigen Tötung durch rückwärtsfahrenden Müllwerker bewegt die Entsorgungsbranche. Es ging um das „Überwachungsverschulden“ des Arbeitgebers und die Eigenverantwortung des Musik hörenden Fußgängers. Das Urteil überrascht.  || mehr...

Große Verletzungsgefahr: Beim Arbeiten mit Ultrahochdruck sind Sicherheitsvorkehrungen Pflicht
[6. Oktober 2015, Maik Thomas]
Bohrinseln reinigen, Stahlprofile schneiden, Schiffsrümpfe in Werften entlacken: Die Anwendungsgebiete für Höchstdruck-Technik sind so vielfältig wie die am Markt erhältlichen Lösungen und Systeme. Einzelne Geräte erreichen gar Betriebsdrücke bis zu 4.000 bar. Das birgt Gefahren für die Anwender. Zahlreiche Unfälle belegen, dass das Thema Sicherheit im Handling solcher Hochdruck-Aggregate nicht ernst genug genommen wird.  || mehr...

Helfer in der Not: Das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem TUIS
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Öffentliche Gefahrenabwehrkräfte können bei Transport- oder Lagerunfällen mit Chemikalien die Beratung und Hilfe der chemischen Industrie nutzen. Die chemische Industrie hat dazu das Transportunfall- und Hilfeleistungssystem TUIS aufgebaut, in dem rund 130 Werkfeuerwehren und Spezialisten mitarbeiten. Die nun vorgelegte Einsatzstatistik zeigt, wie notwendig die Einrichtung ist.  || mehr...

Löschen, bevor’s brennt: Brandschutz ist für Unternehmen der Recyclingbranche überlebenswichtig
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Spektakuläre Feuer in Recyclingunternehmen richten nicht nur materielle Schäden an, sondern werfen auch ein schlechtes Bild auf die Branche insgesamt. Das ENTSORGA-Magazin sprach über das Thema Brandschutz mit drei Fachleuten: Stefan Kratzmeir ist Leiter Marktentwicklung bei der VdS Schadenverhütung GmbH in Köln, Richard Kleinert ist Vertriebsleiter bei der Minimax GmbH und Co. KG in Bad Oldesloe und Michael Schmidt ist Betriebsleiter und Sicherheitschef bei der Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH.  || mehr...

Weniger Feinstaub, mehr Sicherheit: Sichere Entstaubung in explosionsgefährdeten Bereichen
[6. Oktober 2015, Wolfgang Bongartz]
Feinstäube gefährden Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Das stellt hohe Anforderungen an das Engineering und den Materialeinsatz der Entstaubungssysteme und betrifft besonders den Explosionsschutz bei der Bearbeitung von Leichtmetallen und Faserverbundwerkstoffen.  || mehr...

Looping für den Klimaschutz: Kalk als Kohlendioxidfänger bei Kraftwerken
[6. Oktober 2015, Christina Geimer]
Mit dem so genannten Carbonate-Looping-Verfahren können Kohlekraftwerke ihre Kohlendioxidemissionen nahezu vollständig reduzieren – zu vertretbaren Kosten. Die Anlagen zum Abscheiden von CO2 aus Abgasen lassen sich an bestehenden Kraftwerken nachrüsten. An einer Technikumsanlage hat die TU Darmstadt das Verfahren unter Beweis gestellt.  || mehr...

Im Nebel gefangen: Punktgenaue Tröpfchenfilter binden den Staub
[6. Oktober 2015, Uwe Hosse]
In Steinbrüchen, Beton- und Stahlwerken, beim Abbau von Kohle sowie in Müllverbrennungs- und Recyclinganlagen ist die Staubentwicklung besonders intensiv. Die verantwortlichen Unternehmen sind vom Gesetzgeber verpflichtet, die Gesundheit der Arbeiter zu schützen und die Feinstaubemissionen bestmöglich zu verhindern.  || mehr...

Leckage-Fernüberwachung: Öl-Wasser-Warngerät löst Alarm aus
[6. Oktober 2015, Jörg B. S. Bomhardt]
Durch den Einsatz von Öl-Wasser-Warngeräten lassen sich Schäden, die durch Tanklecks, Rückstaus oder Überflutungen auftreten, auf ein Minimum reduzieren. Das Gerät meldet dem Betreiber über eine Funkverbindung, wenn sich größere Mengen an Flüssigkeit bilden.  || mehr...

Mehr Raum für risikobasiertes Denken: Die Revision der ISO 9001 bringt Neuerungen – auch für bereits zertifizierte Unternehmen
[6. Oktober 2015, Sami Gatz]
Die Revision der ISO 9001, deren Veröffentlichung für Ende 2015 geplant ist, bringt einige Neuerungen für bereits zertifizierte Unternehmen. Beispielsweise nimmt das risikobasierte Denken als Querschnittsfunktion und kennzeichnendes Element des Qualitätsmanagementsystems jetzt mehr Raum ein. Zudem bietet die Norm mehr Freiheiten bei der Dokumentation von Prozessen und definiert das Thema Qualitätsmanagementbeauftragter neu.  || mehr...

Nicht kalkulierbares Risiko: Die Sicherheitsbedenken gegenüber dem Fracking bleiben
[6. Oktober 2015, Christa Hecht]
Fracking bedeutet einen massiven Eingriff in die Umwelt. Niemand weiß, welche Folgen es hat, wenn Millionen Liter Chemikalien in den Untergrund gepresst werden. Bislang liegen darüber keinerlei Erkenntnisse aus der Forschung vor. Die Politiker haben schwere Entscheidungen zu treffen. Sie dürfen sich nicht im Dickicht der Interessen verheddern. Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat hier klar Stellung bezogen.  || mehr...

Fruchtlose Diskussion: Die Nitratbelastung der Gewässer ist gefährlich hoch
[6. Oktober 2015, Dr. Georg Haiber]
In Deutschland wird zu viel gedüngt, stellen Umweltbundesamt und verschiedene Sachverständige fest. Konsequente Regelungen täten Not, doch Interessenkonflikte zwischen Wasser- und Landwirtschaft verzögern die Verabschiedung strengerer Regelungen der Düngemittelverordnung.  || mehr...

Wenn das Wasser zum Himmel stinkt: Tauchbelüfter erweitern die Kapazität von Kläranlagen
[6. Oktober 2015, Dipl. BW Björn Hoffmann]
Organische Abwässer sind für Kläranlagen eine besondere Herausforderung. Fallen solche Abwässer in großen Mengen an, kann es mitunter zu eklatanten Geruchsbelästigungen kommen. Eine elegante Lösung stellen Tauchbelüfter dar. Sie liefern bei Bedarf zusätzlich Sauerstoff und verhindern so lästige Emissionen von Faulgasen.  || mehr...

Atemlos an der Jagst: Belastetes Löschwasser löste Fischsterben an der Jagst aus
[6. Oktober 2015, Martin Boeckh]
Nach einem Großbrand in der Gemeinde Kirchberg an der Jagst (Kreis Schwäbisch Hall) gelangte mit dem Löschwasser eine große Menge gelöster Düngemittel auf Ammoniumbasis in das Flüsschen Jagst, einem Nebenfluss des Neckar. Trotz groß angelegter Hilfsmaßnahmen konnte ein massives Fischsterben nicht mehr verhindert werden. Doch mancher Rat und manche Maßnahme schoss übers Ziel hinaus.  || mehr...

Hersteller und Händler in der Pflicht: Mit dem neuen ElektroG wird sich einiges ändern
[1. Oktober 2015, Markus Ludwig, Timm Knutz]
Das Inkrafttreten des neuen ElektroG ist für Ende dieses Jahres zu erwarten. Neben einer Erweiterung sowie der Neuordnung der Gerätekategorien kommen auf Hersteller und Händler weit reichende Änderungen bei den Rücknahmepflichten zu. Diese könnten bis zu einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigungspflicht für die Lagerung von Altgeräten führen.  || mehr...

Dicker Bauch, große Klappe: Solar-Mülleimer komprimieren mit Sonnenenergie
[1. Oktober 2015, Nicola Rochlitz]
Solarbetriebene Mülleimer haben vor allem in Großstädten viele Vorteile. In regelmäßigen Abständen komprimieren sie das eingeworfene Material und das – dank Solarbetrieb – abhängig von der Stromversorgung.  || mehr...

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