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weitere Fachartikel unter ASK-EU



November/Dezember 2014

Editorial: Spiel mit dem Feuer
[24. November 2014, Martin Boeckh]
So kurz vor Jahresschluss sollte man sich eigentlich mit Optimismus dem kommenden Jahr zuwenden und nicht vergessen, einen dankbaren Blick auf die zurückliegenden Monate zu werfen. Ein IFAT-Jahr neigt sich dem Ende zu und sollte Mut machen. Nie war das Messehighlight des Jahres größer und bedeutender als 2014. Umso deutlicher wird dann der Kontrast zu den ‚Nicht-IFAT’-Jahren. Aber ein solches wie das Jahr 2015 ist nicht ohne Höhepunkte...  || mehr...

Brandgefährliche Energiespeicher: Lithium-Ionen-Akkus im Recycling bergen ein hohes Risiko
[24. November 2014, Sandra Giern]
Wer ab dem 1. Januar 2015 Elektroaltgeräte, die Lithium-Batterien enthalten, in loser Schüttung transportiert, riskiert nicht nur eine Geldbuße, sondern läuft auch Gefahr, die Zuverlässigkeit als Entsorgungsfachbetrieb zu verlieren. Kommunen, die Container verwenden, die nicht bestimmten Anforderungen entsprechen, gehen ein hohes Risiko ein – ein rechtliches und ein brandschutztechnisches.  || mehr...

Feuersicher nach EN: Lagerschränke müssen Brandtest bestehen
[24. November 2014, Thomas Hübler]
Lagerschränke und Wertstoffbehältnisse spielen im Arbeitsalltag vieler Unternehmen eine wichtige Rolle. Da es sich dabei um gewerblich genutzte Möbel handelt, sind – anders als bei Möbeln im privaten Umfeld – aus dem arbeitsrechtlichen und bauaufsichtlichen Regelwerk heraus bestimmten Anforderungen zu beachten, vor allem im Brandschutz.  || mehr...

Der Komfort entscheidet: Die Erfassung von Elektro- und Elektronikaltgeräten hat noch erhebliche Lücken
[24. November 2014, Dipl.-Ing. Julia Hobohm, Prof. Dr.-Ing. Kerstin Kuchta]
Elektro- und Elektronikaltgeräte (EAG) bieten aufgrund der Materialzusammensetzung ein hohes Potential für die Rückgewinnung von Metallen und Kunststoffen. Trotz der Regelungen zur Sammlung und zum Recycling wird nur ein Drittel der in der EU anfallenden EAG getrennt gesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Um dieses Potential zugänglich zu machen, müssen zusätzliche innovative Erfassungssysteme implementiert werden. Doch letztlich ist der Endverbraucher für den Erfolg der Sammlung entscheidend.  || mehr...

Fortschritte im Schneckentempo: Bulgariens Entsorgungswirtschaft entwickelt sich mit Hindernissen
[24. November 2014, Frank Stier]
Der Handel mit gestohlenem Metall ist ein ernsthaftes Problem in Bulgarien und mit der umstrittenen Gesetzesverordnung wollte ihm der Gesetzgeber Einhalt gebieten. Nun stellt sich dabei aber nicht nur das Problem, dass Bulgariens Recyclingbranche durch die Neuerung massenhafte Firmenpleiten und den Verlust tausender Arbeitsplätze befürchtet, sondern auch dass noch keine einzige der 264 bulgarischen Gemeinden überhaupt einen kommunalen Wertstoffhof eingerichtet hat.  || mehr...

Rohstofflager Schublade: Für ausgediente elektronische Geräte sollte es einen Rückgabebonus geben
[24. November 2014, Hans-Werner Oertel]
Ausgediente Handys, Notebooks & Co. als unerschlossene Rohstoffquellen sollten durch ein Sammelsystem mit Rückgabebonus in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Das fordert der Münchner Nachhaltigkeitsexperte und ‚Zukunftslotse’ Thomas Strobel und regt eine attraktive Pfandregelung an.  || mehr...

Zement ist keine Kohle: Nur in Zementwerken werden EBS an Bedeutung gewinnen
[24. November 2014, Dipl.-Kfm. Dirk Briese, Dipl.-Ökonom Jens Gatena]
Die Mitverbrennung alternativer Brennstoffe in Zementwerken und Kohlekraftwerken gewinnt zunehmend an Relevanz. Eine Studie von trend:research analysiert die Marktentwicklungen in den mit der Mitverbrennung verbundenen Branchen in ausgewählten europäischen Ländern bis 2020. Bei Zement- und Kohlekraftwerken werden sehr unterschiedliche Entwicklungen vorhergesagt.  || mehr...

Warmes Abwasser hält Pizza gefroren: In Salzburg nutzen zwei Supermärkte das historische Kanalsystem als Energiesenke
[24. November 2014, Dr. Thomas Wardenbach, Martin Boeckh]
Lebensmittel(tief-)kühlung mit der Hilfe von Abwasser? Was zunächst sehr unappetitlich klingt, ist ein energetisch äußerst effektives und ökonomisches Verfahren zur Nutzung von Abwasser – nicht als Energiequelle, sondern als Energiesenke. Seit 2012 wird die Gewerbekälte für zwei Supermarktfilialen, in Mozarts Geburtshaus und im Opferkuch-Haus am Salzburger Universitätsplatz aus der thermischen Energie des Abwassers im Almkanal generiert.  || mehr...

Präzisionsplanung am Fuße des Matterhorns: Biogasanlage soll Touristen von Gerüchen verschonen
[24. November 2014, Julius Schellmann]
In der schweizerischen Gemeinde Zermatt entsteht derzeit eine einzigartige Biogasanlage. Aufgrund der geographischen Verhältnisse und des touristischen Umfelds der Alpen entschieden sich die Planer für eine unterirdische Lösung. Auf dem Dach wird zudem ein Schafs- und Kuhstall errichtet. Schon Anfang des kommenden Jahres soll der erste Biostrom erzeugt werden.  || mehr...

Am Anfang war Skepsis, dann kam der Erfolg: Ein Entsorgungsunternehmen hat sein Energiesparkonzept konsequent umgesetzt:
[24. November 2014, Daniela Reichart, Martin Boeckh]
Der Göppinger Entsorger ‚DU: willkommen in der Umwelt’ hat sein Firmenkonzept grundlegend umgearbeitet und geht einen spannenden Weg: Vom reinen Entsorger zum Energie-Unternehmen. Chefin Beate Schwarz gibt Einblicke in den Umbau und in die dahinter liegende Firmenstrategie – und benennt die Hürden, die es zu überwinden galt.  || mehr...

Handel im Wandel: Onlinehandelsplattform für Bioerdgas wird erweitert
[24. November 2014, Vera Schürmann]
Die erfreulich hohe Teilnehmerzahl im ersten Jahr des Bioerdgas- Spotmarkts sowie das positive Marktfeedback bewegen den führenden Bioerdgas-Dienstleister Arcanum Energy aus Unna zu einem Ausbau seiner Onlinehandelsplattform für Bioerdgas (Biomethan). Während der Handel aktuell auf die derzeit bedeutendste Commodity beschränkt ist – Bioerdgas als Qualität nach EEG –, werden die Handelsmöglichkeiten durch zusätzliche Commodities und Funktionen noch in diesem Jahr umfassend erweitert.  || mehr...

Zauberformel ‚DMS’: Mit flexibler Stromnutzung kann die Wasserwirtschaft Einnahmen erzielen
[24. November 2014, , Philipp Richard]
Die energieintensiven Prozesse der Wasserwirtschaft, insbesondere die Pumpen- und Lüftungssysteme, sind in der Regel flexibel steuerbar. Daher sind sie für ein so genanntes Demand Side Management (DMS), also die gezielte Steuerung der Stromnachfrage, prädestiniert. Demand Side Management ist in der Praxis derzeit jedoch noch nicht weit verbreitet. Wie es konkret umgesetzt werden und die Einführung gefördert werden kann, untersucht die Deutsche Energie-Agentur (dena) derzeit in Bayern in einem Pilotprojekt.  || mehr...

‚Grüne’ Antriebe für die Transportflotte: Der Klein-Lkw Fuso Canter E-Cell wird in der Praxis getestet
[24. November 2014, Dr. Martin Mühleisen]
Acht neue Fuso Canter E-Cell werden ein Jahr lang im Praxistest bei Kunden getestet. Damit will die Daimler-Tochter auf zu erwartende zunehmende Verkehrsbeschränkungen in Ballungsgebieten rechtzeitig reagieren und somit der Logistikbranche eine Option bieten. Darüber hinaus bietet sich Unternehmen die Chance, sich mit besonders nachhaltigem Transport gegenüber Kunden und Öffentlichkeit zu profilieren.  || mehr...

Emissionsfreier Maulwurf: Dreifache Antriebsmöglichkeit für den Fräsroboter bei der Kanalsanierung
[24. November 2014, Dipl.-Volkswirt Klaus Niehörster]
Der Elektro-Fräsroboter eCutter der Relinerobotics GmbH präsentiert sich als leistungsstarkes Werkzeug für alle Fräsarbeiten in Kanälen. Sein Arbeitsbereich sind die Dimensionen DN 150 bis DN 800.  || mehr...

Fahrlässige Chancen-Verwertung: Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie tut not
[24. November 2014, Heinz-Wilhelm Simon]
Um zwei Drittel ließe sich der Energiebedarf EU-weit bis 2050 senken. Dieses enorme Sparpotential im Wert von rund 500 Mrd. Euro liegt jedoch noch weitgehend brach – bei privaten Haushalten ebenso wie in Industrie und Gewerbe. Es kann nur durch ein durchgängiges konsequentes Energiemanagement erschlossen werden. Ein lukratives Arbeitsfeld für die Industrieservice-Branche.  || mehr...

Schub nach vorne: Rückblick auf die 18. Ecomondo 2014 in Rimini
[24. November 2014, Martin Boeckh]
Der erste Messetag im italienischen Rimini verhieß zunächst nichts Gutes. Die Aussteller sahen sich doch recht übersichtlichen Besucherzahlen gegenüber, und besonders bei den Vertretern aus Deutschland kursierte die Frage, ob ein Jahr, in dem die IFAT in München und die Pollutec in Lyon nicht doch eine zu große Konkurrenz war, zumal die Rezession Italien heftig gebeutelt hat.  || mehr...

Gut in Form: Industrieservice nimmt wieder Fahrt auf
[24. November 2014, Dr. Martin Mühleisen]
Die Anbieter von Industrieserviceleistungen sind für die nächsten Jahre optimistisch. Nach der Konsolidierung im Jahr 2012 präsentieren sich vor allem Deutschland und Europa klar formverbessert.  || mehr...

Positive Antworten gesucht: Vorschau auf die Pollutec 2014 in Lyon
[24. November 2014, Martin Boeckh]
Wir leben in einer Zeit des Wandels, die es erforderlich macht, Herausforderungen an Umwelt- und Energiewirtschaft immer und überall zu berücksichtigen. Das betrifft ebenso die Industrie (Notwendigkeit von nachhaltiger Fertigung), das Allgemeinwesen (Verbesserung von Umgebungsbedingungen, des Lebensraums, von Transportmitteln usw.), den Dienstleistungssektor (Reduzierung des Einflusses von Büros, Krankenhäusern und Verwaltungsgebäuden) usw.  || mehr...

Jahresauftakt der Energie- und Umweltbranche: Vorschau auf TerraTec und enertec 2015 in Leipzig
[24. November 2014, Martin Boeckh, Dr. Martin Mühleisen]
Wenn sich vom 27. bis 29. Januar 2015 die Tore der Leipziger Messe öffnen, bilden die beiden Messen enertec und TerraTec als bedeutende internationale Plattform für die Energie- und Umweltbranche den Auftakt im Veranstaltungsjahr.  || mehr...

Wasser als der wichtigste Rohstoff: Vorschau auf die Water Expo China 2014 in Beijing
[24. November 2014, Martin Boeckh]
Die Water Expo China gilt als eine der wichtigsten Wasserwirtschaftsmessen Chinas und wird voraussichtlich mehr als 500 Aussteller aus 25 Ländern und Regionen die Möglichkeit geben, ihre Produkte und Technologien auf einer Fläche von 22.000 m2 zu präsentieren.  || mehr...

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