Montag, 26.06.2017
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Forschen im Netzwerk: Wissenschaftler entwickeln genauere Messmethoden für Stickoxide von Dieselmotoren

Ein neues Firmennetzwerk, ein neues Forschungsinstitut und eine neue Sensortechnologie sollen die Effizienz moderner Abgasnachbehandlungssysteme bei schweren Bau- und Agrarfahrzeugen mit Dieselmotoren bis 560 kW erheblich verbessern. Entwickelt wird unter anderem ein (NOx)-Sensor für mobile Arbeitsmaschinen, durch dessen innovatives Wirkprinzip die Effizienz moderner Abgasnachbehandlungssysteme erheblich verbessert werden soll.
Foto: ILEAG/M.Richter (02.05.2017) Mobile Arbeitsmaschinen mit großen Dieselmotoren müssen seit Einführung der aktuellen Emissionsstufe 4 deutlich verschärfte Grenzwerte für Stickoxide (NOx) von 0,4 g/ kWh einhalten. Die Werte werden in vorgegebenen Fahrzyklen am Motorenprüfstand ermittelt. Im realen Einsatzfall der Maschine messen NOx-Sensoren den Stickoxidausstoß. Die etablierte Technik zum Nachweis gerade auch geringer Schadstoffemissionen ist umstritten. Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist dabei die Querempfindlichkeit der Sensoren gegenüber Abgasbestandteilen wie Ammoniak. Querempfindlichkeiten können die Messungen des Stickoxidausstoßes verfälschen. Ammoniak wird bei modernen Abgasnachbehandlungssystemen mit SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) zur Reduktion der Stickoxide am Katalysator benötigt und dem Abgas in Form einer wässrigen Harnstofflösung (Ad-Blue) zugefügt...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Institut für Luft- und Raumfahrttechnik der TU Dresden; CPK Automotive (Münster); KI Keramik-Institut Meißen; ILEAG - Institut für leichte elektrische Antriebe und Generatoren e.V., Zwickau
Autorenhinweis: Uwe Manzke, Berlin
Foto: ILEAG/M.Richter


Autor: Uwe Manzke 
 
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