Freitag, 18.08.2017
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Ins Stocken geraten: Studie untersucht Vergärung kommunalen Bioguts

Zur Minderung der Treibhausgasemissionen kann die Vergärung von kommunalem Biogut einen wesentlichen Beitrag leisten. Der Ausbau der Kaskadennutzung, das heißt der stofflichen und energetischen Nutzung von Bioabfällen, ist auf kommunaler Ebene ins Stocken geraten.
Foto: M. Boeckh (11.11.2016) Über die genauen Gründe ist nur wenig bekannt. Vor diesem Hintergrund führt das Witzenhausen-Institut GmbH in Zusammenarbeit mit der IGLux Witzenhausen GmbH eine umfassend Recherche und bundesweite Studie (Bio-DYN) durch. Ziel der Studie ist es, eine systematische Identifikation und Analyse von Hemmnissen, Erfahrungen und Erfolgsfaktoren mit der Vergärung von kommunalem Biogut durchzuführen sowie eine akzeptanzfördernde Kommunikationsstrategie zum dynamischen Ausbau der Kaskadennutzung zu entwickeln. Hierzu sollen bundesweit circa 20 realisierte Kaskadennutzungsanlagen im Hinblick auf ihre Erfolgsfaktoren analysiert werden. Zudem sollen 20 öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger untersucht werden, bei denen noch keine Realisierung einer Kaskadennutzung erfolgt ist oder bei denen die Umsetzung gescheitert ist. Hier sollen Hemmnisse und Störfelder identifiziert werden. Als Ziel sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Das Projekt läuft bis zum Frühjahr 2018. Es wird im Rahmen eines Forschungsprogramms vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.
Unternehmen, Behörden + Verbände: Witzenhausen-Institut GmbH; IGLux Witzenhausen GmbH (Witzenhausen)
Autorenhinweis: Dr. Michael Kern
Foto: M. Boeckh


Autor: Dr.-Ing. Michael Kern 
 
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