Mittwoch, 23.08.2017
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Brandgefährliche Energiespeicher: Lithium-Ionen-Akkus im Recycling bergen ein hohes Risiko

Wer ab dem 1. Januar 2015 Elektroaltgeräte, die Lithium-Batterien enthalten, in loser Schüttung transportiert, riskiert nicht nur eine Geldbuße, sondern läuft auch Gefahr, die Zuverlässigkeit als Entsorgungsfachbetrieb zu
verlieren. Kommunen, die Container verwenden, die nicht bestimmten Anforderungen entsprechen, gehen ein hohes Risiko ein – ein rechtliches und ein brandschutztechnisches.
Foto: M. Boeckh(24.11.2014) Elektroautos, Akku-Bohrschrauber, Digitalkameras, E-Bikes, Smartphones oder Notebooks – moderne Technik ist mobil und benötigt immer leistungsfähigere Energiespeicher. Ein Grund dafür, warum Lithium-Ionen-Zellen (Li-Ion) mittlerweile den Markt für wiederaufladbare Batterien dominieren. Sie haben im Laufe der letzten Jahre konkurrierende elektrochemische Speicher wie Nickel-Cadmium oder Nickel-Metallhydrid verdrängt. Das seit 2004 geltende EU-weite Verbot des Schwermetalls Cadmium hat den Trend zur Li-Ion-Batterie zudem zusätzlich verstärkt. Beliebt sind Li-Ion-Zellen aus vielerlei Gründen: Bezüglich Speicherkapazität, Zyklenfestigkeit, Selbstentladungsrate und Energiedichte sind sie ihren Konkurrenten weit überlegen. Der Li-Ion-Akku ist deshalb ein echtes Allroundgenie in vielen Einsatzbereichen des täglichen Lebens geworden. Vor allem aus Handys und ähnlichen elektronischen Geräten ist er nicht mehr wegzudenken. Hinzu kommt: Lithium ist das leichteste feste Element, das, obwohl es ein Metall ist, auf Wasser schwimmt - im Vergleich zu Bleiakkumulatoren der ideale Rohstoff für wesentlich leichtere und leistungsfähigere Energiezellen...
Unternehmen, Behörden + Verbände: BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. Autorenhinweis: Sandra Giern, BDE
Foto: M. Boeckh


Autor: Sandra Giern 
 
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