Donnerstag, 24.08.2017
Logo Entsorga Magazin


weitere Fachartikel unter ASK-EU



Explosive Hinterlassenschaften: Raketentreibstoff und Landminen müssen kontrolliert entsorgt werden

Treibstoff von Interkontinentalraketen und ausgediente Landminen – bei der Abrüstung fallen Unmengen problematischer Abfälle an. Maßgeschneiderte Anlagentechnik aus Deutschland macht die Entsorgung sicher. Dies wird an einem Beispiel in der Ukraine deutlich, wo ein Unternehmen aus dem schwäbischen Böblingen eine thermische Anlage zur Entsorgung von Raketentreibladungen geliefert hat.
(26.11.2013) Die Interkontinentalrakete SS-24, ausgestattet mit bis zu zehn Nukleargefechtsköpfen, war eine der bedrohlichsten sowjetischen Waffen im Kalten Krieg. Hergestellt wurde sie zwischen 1982 und 1991 überwiegend in der heutigen Ukraine. Nach dem Zerfall der Sowjetunion war die Ukraine zeitweise das Land mit dem drittgrößten Kernwaffenarsenal der Erde. Das bestehende Arsenal wird derzeit abgerüstet – gemäß dem Atomwaffensperrvertrag (Non-Proliferation Treaty), dem die Ukraine 1994 als atomwaffenfreier Staat beigetreten ist, und dem START-1-Vertrag, der im Jahr 1995 in Kraft trat. Nachdem die Ukraine zunächst die Sprengköpfe vernichtet hat, steht sie jetzt vor der Aufgabe, auch den Treibstoff der Raketen umweltgerecht und sicher zu entsorgen...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Eisenmann Anlagenbau GmbH & Co. KG (Böblingen)
Autorenhinweis: Uwe Neumann, Abteilungsleiter Thermische Behandlung von Reststoffen, Eisenmann Anlagenbau GmbH & Co. KG, Böblingen


Autor: Dr.-Ing. Uwe Neumann 
 
Diesen Fachartikel können Sie über unseren Partner ASK-EU erwerben.
Seiten: 2
Preis: € 0,00 Diesen Artikel weiterempfehlen

 Hier können Sie den kostenlosen Acrobat Reader downloaden.

Ein Angebot der
zur dfv Mediengruppe