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Am oberen Limit - DWA-Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen

Besser geht es kaum noch. Das gilt zumindest für die Leistungsfähigkeit der kommunalen Klärwerke in Deutschland. Bei den Energiekosten allerdings liegt noch Einsparpotential brach.
Foto: M. Boeckh(20.11.2009) Die Leistungen deutscher Kläranlagen sind besser als vom Gesetzgeber verlangt und unterschreiten die Vorgaben der Abwasserverordnung des Bundes sowie der Kommunalabwasserrichtlichtlinie der EU erneut deutlich. Dies geht aus dem 21. Leistungsvergleich kommunaler Kläranlagen hervor, den die DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (Hennef) jetzt veröffentlicht hat.
2008 haben sich 6.113 kommunale Kläranlagen mit einer Ausbaugröße von 143 Mio. Einwohnerwerten (EW) an der alljährlichen Erhebung beteiligt. Sie repräsentieren, bezogen auf die Gesamtausbaugröße von rund 151 Mio. EW, das Leistungsvermögen von 95 Prozent aller Kläranlagen in Deutschland. Für den Leistungsnachweis wurden über 3,6 Mio. Einzelmessungen aus der Selbstüberwachung ausgewertet.
95 Prozent der Bundesbürger sind an zentrale Kläranlagen angeschlossen. Hiervon entfallen rund 21 Prozent auf die Größenklasse (GK) 1 (0-999 EW), 33 Prozent auf GK 2 (1. 000 – 5.000 EW), 13 Prozent auf GK 3 (5.001 – 10.000 EW) und 29 Prozent auf GK 4 (10.001– 100.000 EW). Bleiben noch vier Prozent oder 227 Kläranlagen der größten Klasse 5 (> 100.000 EW). Die entsorgen jedoch mehr als die Hälfte aller in Deutschland anfallen Kommunal-Abwässer...

Autorenhinweis: Heinz-Wilhelm Simon, Berlin
Foto: M. Boeckh


Autor: Heinz-Wilhelm Simon 
 
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